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Finger weg vom E-Perso (Elektronischer Personalausweis) !?
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Finger weg vom E-Perso (Elektronischer Personalausweis) !?
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Finger weg vom neuen ePerso !?

Diese Aussage stammt nicht etwa von uns, sondern von Herrn Bernhard Witthaut dem Bundesvize der Gewerkschaft der Polizei (GdP) die zu höchster Vorischt mahnt. >Sein Rat lautet: Finger weg vom neuen Ausweis, solange die Kinderkrankheiten nicht behoben sind<. Das Ausspähen von Daten werde Kriminellen mit dem neuen Personalausweis nach derzeitigem Stand viel zu einfach gemacht.

(Quelle: Kopp-exklusiv)


ePerso - Elektroschrott?

Der Vorsitzenden des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen sagt: > Der neue Personalausweis kommt mit einer Lesegerättechnik für Onlinegeschäfte auf den Markt, bei der Kriminelle mit der Zunge schnalzen <.

Seit dem 1. November 2010 gibt es den elektronischen Ausweis, der schon in der Testphase für Aufregung gesorgt hat. Er ist schlicht und zeigt von außen kaum, welcher Informationsgehalt in ihm steckt. Zusätzlich zu den üblichen Angaben, die nun auch wieder die Angabe des Künstlernamens etc. enthalten, werden auf dem Chip noch ein Digitalfoto, (noch) freiwillige Fingerabdrücke und andere sensible Daten gespeichert.


In diesem Zusammenhang ist es als äußerst interessant zu bewerten, dass die Schufa - als eines von wenigen ausgewählten Privatunternehmen - vor dem Start bzw. der ausgabe des neuen ePerso, in den Test und die  Entwicklung des ePerso mit involviert war. Die Schufa gehörte zu den Privatunternehmen, die für den Anwendungstest ausgewählt wurden.

Zwar ist es ein deutlicher Vorteil, dass der ePerso im Internet als sicheres Identifikationsdokument genutzt werden kann. Doch die Sicherheit der einzelnen Inhaber bleibt immer noch in Frage gestellt. Solche gleichlautende Kommentare finden aufgeschlossene und interessierte Bürger immer wieder Nachrichten im Internet.

Der ePerso soll es auf jeden Fallmöglich machen, Versicherungsverträge bequemer online abzuschließen, oder Behördengänge am PC zu erledigen. Das Einkaufen im Internet funktionierte - eigentlich - bislang auch ohne den ePerso recht gut. Dennoch scheint die digitale Vernetzung in immer größerem Stil voranzuschreiten. Dass die Schufa in eine so sensible Entwicklung Einblick und auch Mitwirkungsmöglichkeit hatte, ist angesichts der Datenmenge von rund 62 Millionen Datensätzen, eigentlich kein Wunder mehr und  nur ein weiterer Schritt zum gläsernen Bürger.

Anwendern sei aus unserer Sicht also wie immer empfohlen, alle persönlichen Daten genauestens im Blick zu behalten. Bei der Schufa gelingt das mit Hilfe der seit dem 01.04.2010 kostenlos zu erhaltenen Schufa-Auskunft. Prüfen und falsche oder negative Schufa-Einträge umgehend - gegebenenfalls mit Hilfe des Schwarzbuches - löschen bzw. korrigieren! Und Finger weg vom ePerso!!!  


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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 12. November 2010 um 13:54 Uhr
 
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